| a
b c d e
f g h i
j k l m
n o p q
r s t u
v w xyz
|
| --A-- |
Advantage
Englische Bezeichnung für Vorteil. Advantage bezeichnet den Vorteil in einem
Spiel nach einem vorausgegangenen Gleichstand. Der Aufschlag bei Vorteil
wird immer von links ausgeführt. Man nennt daher die linke Spielhälfte auch
Vorteilseite. Danach entweder wieder "Einstand" oder
"Spiel".
Altersklasse
Laut Wettspielordnung des DTB werden Turniere und Meisterschaften
in verschiedenen Altersklassen (AK) durchgeführt. Die Altersklassen bei
der Jugend sind:
AK I: 18 Jahre und jünger
AK II: 16 Jahre und jünger
AK III: 14 Jahre und jünger
AK IV: 12 Jahre und jünger
AK V: 10 Jahre und jüngerSiehe dazu auch: LTV 61 Jugend
Bei den Erwachsenen werden die Altersklassen wir folgt unterschieden: Nachwuchs:
21 Jahre und jünger Jungseniorinnen/Jungsenioren:
Damen 30 Herren 30
Damen 35 Herren 35
Seniorinnen/Senioren:
Damen 40 Herren 40
Damen 45 Herren 50
Damen 50 Herren 55
Damen 55 Herren 60
Damen 60 Herren 65
Damen 65 Herren 70
Damen 70 Herren 75
Damen 75 Herren 80
Die Altersangabe bezeichnet jeweils das Lebensjahr, das bis zum 31.12 des
jeweiligen Veranstaltungsjahres vollendet sein muss.
Siehe dazu auch: LTV 61 Mannschaften
Angriffstennis
Ein typisches Merkmal für Angriffstennis ist, wenn ein Spieler jede
Möglichkeit wahrnimmt, die Ballwechsel zu bestimmen. Angriffsspiel ist nicht
immer mit dem Vorrücken ans Netz gleichzusetzen. Bei der aggressiven und
druckvollen Spielweise, die auch ihre Risiken birgt, wird der Angriffsspieler
allerdings meist seine Chance an der Netzposition suchen.
Angstgegner
Es ist ein Spieler, gegen den man weitere Niederlagen befürchtet. Man
hat negative Vorerfahrungen, weil man trotz größter Anstrengungen bereits
mehrmals gegen ihn verloren hat. Es können aber auch technisch-taktische
Gründe sein, weil man mit der Spielweise des Gegners nicht zurecht kommt.
Antizipation
Es ist die Fähigkeit, den Schlag oder die Spielvariante des Gegners
voraus zu ahnen. Spitzenspieler erkennen mit geschultem Auge und ihrer Erfahrung
bereits an geringsten Veränderungen des Körpers während des Bewegungsablaufes,
wohin ihr Gegner den Ball schlagen wird. Sie provozieren oft mit einer Körpertäuschung
eine spezielle Schlagvariante des Gegners und reagieren dementsprechend.
Dieses taktische Verhalten ist jedoch nur erfolgreich, wenn man über ein
gute Antizipationsvermögen verfügt
Ass
Direkter Punkt mit einem Aufschlag, der vom Gegner nicht berührt werden
kann. Berührt der Gegner den Ball, ohne ihn zurückzuspielen, nennt sich
dieser Punktgewinn "Service-Winner".
Association of Tennis Professionals (ATP)
Es ist die Spielervereinigung der Profis. Sie verstand sich bei Ihrer
Gründung im Jahr 1972 zunächst als gewerkschaftliche Vertretung der Spieler.
1990 löste die weltweite ATP Tour die Grand-Prix-Serie des Men´s International
Tennis Council ab, ein Gremium des Weltverbandes ITF. Nach Abschluss der
Gründungsphase traten auch die Turnierdirektoren der ATP-Turniere dem Gremium
bei. Gleichberechtigt zum Tournament Council existiert das Player Council,
dessen oberster Spieler derzeit Todd Martin ist. Chief Executive Officer
des Board of Directors ist seit Gründung der Amerikaner Mark Miles. 2000 umfasst
die ATP Tour 70 Turniere in 32 Ländern.
Aufschlag
Der Ballwechsel wird mit dem Aufschlag eröffnet. Der aufschlagende Spieler
(Aufschläger) muss den Ball von einer beliebigen Position hinter der Grundlinie
in das Aufschlagfeld spielen, das diagonal gegenüber liegt. Der Aufschläger
hat dafür 2 Versuche (1. und 2. Aufschlag). Bei Netzberührung wird der Aufschlag
wiederholt, unter der Voraussetzung, dass der Ball korrekt im Aufschlagfeld
landet. Der Aufschlag ist der einzige Schlag im Tennis, der ohne Einfluss des Gegners ausgeführt wird und sollte daher intensiv trainiert werden.
Es werden drei Aufschlagvarianten unterschieden:
1. Gerader Aufschlag: Der Ball wird ohne Schnitt gespielt.
2. Slice-Aufschlag: Der Ball wird mit Seitenschnitt gespielt.
3. Twist- oder Kick-Aufschlag: Der Ball wird mit Topspin und leichtem Seitenschnitt
gespielt.
Siehe dazu auch: Aufschlag-Technik
Siehe dazu auch: Aufschlag Übungsvorschlag
Aus
engl.: Out
Der Ball hat, ohne vorher aufgesprungen zu sein, den Boden des Spielfeldes
oder eine ständige Einrichtung außerhalb des Spielfeldes getroffen. Der
Schiedsrichter streckt den Arm in Schulterhöhe seitlich in die Richtung,
in der der ball "aus" gegangen ist. Die Handfläche zeigt zum Schiedsrichter,
die Finger sind ausgestreckt und geschlossen. Sitzt der Linienrichter auf
derselben Seite wie der Schiedsrichter, zeigt der Arm nach vorn.
Australian Open
Die Offenen Australischen Meisterschaften sind eines der vier Grand Slam
Turniere. Sie werden in der zweiten Januarhälfte im Melbourne Park ausgetragen.
Es gibt die Meisterschaften bereits seit 1905. Bis 1988 wurden sie auf Rasen
gespielt. Seit diesem Zeitpunkt ist es ein gefederter, kunststoffbeschichteter
Hardcourt.
|
| --B--
|
top |
|
Ball
Die äußere Hülle des Balles muss gleichförmig und nahtlos, seine Farbe
weiß oder gelb sein. Der Durchmesser des Balles muss nach den Bestimmungen
der ITF mehr als 6,35 cm und weniger als 6,67 cm betragen, sein Gewicht
mehr als 56,7g und weniger als 58,5g. (2000 und 2001 werden Bälle getestet,
die 6 bis 7 Prozent größer sind.) Der Ball muss eine Sprunghöhe von mehr
als 134,62 cm und weniger als 147,32 cm aufweisen, wenn er aus einer Höhe
von 254 cm auf eine betonierte Unterlage fallen gelassen wird. Der Kern
des Spielballes besteht aus zwei Gummihalbschalen, die unter Hitze zusammengeschweißt
werden. Danach wird der Filz in zwei Teilen aufgeklebt. So entsteht die
helle Naht. Seit 25 Jahren werden Tennisbälle mit gelbem Filz gespielt.
Diese Wandlung von weißem zu gelbem Ball war vor allem der Wunsch des
Fernsehens.
Ballkontakt
So nennt man den Zeitpunkt, in dem der Ball beim Schlagen die Bespannung
des Schlägers berührt. Ein kurzer Ballkontakt führt zu großer Präzision,
ein langer erzeugt hohes Tempo aber kaum Präzision. Ganze 0,004 Sekunden
berührt ein Ball die Schlägerbespannung, wenn sie hart bespannt ist. Die
Bespannung wird nur wenig eingedrückt, während sich der Ball durch den
kräftigen Schlag stark deformiert. Mit geringen Korrekturen kann der Spieler
die Unregelmäßigkeiten beim Auftreffen ausgleichen. Dies bedeutet, dass
eine harte Bespannung zu präzisen Schlägen ohne großes Tempo führt. Bei
weicher Bespannung dagegen wird der Ball tief in die Saiten gedrückt,
wenig verformt und mit hoher Beschleunigung zurückkatapultiert. Somit
führt eine weiche Bespannung zu Bällen mit wenig Präzision.
Beidhänder
Beidhänder sind Spieler, die einen Grundschlag (Vorhand, Rückhand) mit
beiden Händen schlagen. Die beidhändige Rückhand gehört inzwischen zu
den Standardschlägen und wird von der Hälfte der Profis gespielt. Die
Beinarbeit ist dann um so wichtiger, um die gleiche Reichweite zu
erzielen.
Bespannung
Das "Herz" des Tennisschlägers ist die Bespannung. Sie beeinflusst das
Tennisspiel am meisten. Jede Saite verliert mit der Zeit an Spannkraft und Elastizität,
verstärkt vor allem durch die Beanspruchung beim Spiel. Je nach Eigenschaften
des Bespannungsmaterials schneller oder langsamer. Die erwünschte elastische
Besaitung ist von der Art der Bespannung, dem Härtegrad und dem Durchmesser
der Saite abhängig. So werden bei bestimmten Modellen Längsseiten häufig um 1-2 kg härter bespannt
als Quersaiten. Auf dem Schlägerrahmen sind die entsprechenden Vorschriften
oder Empfehlungen aufgedruckt. Man findet Angaben zwischen 24 und 32 Kilogramm,
je nach Größe des Schlägerkopfes. Bei härten Bespannungen ist der
Kraftaufwand erhöht, bei zu weichen kann es an Präzision mangeln. Der Spieler findet meist die für ihn
ideale Bespannungshärte erst nach längerem Ausprobieren. Die Schläger
werden auf mechanischen oder elektronischen Maschinen nach einem vorgegebenen
Bespannungsschema bespannt, was einige Fachkenntnisse und viel Übung erfordert.
Je nach Technik verwendet der Besaiter zwei oder vier Knoten.
Besaitungsservice: Tenniszentrum Wehberg
Best of Five
englische Bezeichnung für ein Match mit drei Gewinnsätzen.
Haben beide Spieler bereits zwei Sätze gewonnen, fällt die Entscheidung
über den Matchgewinn im fünften und letzten Satz. Über fünf Gewinnsätze
wird bei den Herren im Davis Cup, bei den Grand Slam Turnieren und den
zehn Endspielen der Masters-Serie gespielt.
Big Point
englische Bezeichnung für einen wichtigen Punkt, der für den Verlauf eines
Satzes oder des ganzen Matches entscheidend sein kann.
Bodenbelag
Die Beschaffenheit der Spielfläche eines Tennisplatzes kann sehr unterschiedlich
sein. Die meistverwendeten Beläge sind roter Sand, Beton mit Kunststoffbeschichtung
(Hartplatz), Rasen und in der Halle Velours-Teppich.
Break
Wenn ein Spieler das Aufschlagspiel des Gegners gewinnen kann, dessen
Aufschlag durchbricht, nennt man dies ein "Break". Dem Break kommt
eine satzvorentscheidende Bedeutung zu, da in der Regel ein Aufschläger
sein Spiel gewinnt kann.
|
| --C-- |
top |
Centre Court
Hauptplatz einer Tennisanlage, meist der Platz, auf dem das Endspiel stattfindet,
bzw. die meisten Zuschauer Platz finden. Der Centre, wurde ursprünglich,
wie der engl. Begriff vermuten lässt, in der Mitte des Geländes angelegt.
Challenger Turniere
Von der ATP organisierte Herrenturniere als Unterbau der ATP Tour für Profis
ab Weltranglistenplatz 50. Das Gesamtpreisgeld liegt zwischen 25.000 und
125.000 US-Dollar.
Champions Race
Bezeichnung der neuen Weltrangliste der Herren. Um mehr Klarheit in das
bislang komplizierte Punktesystem zu bringen, hat die ATP mit Beginn des
Jahres 2000 das Champions Race eingeführt. Vom 1. Januar bis 31. Dezember
eines Kalenderjahres können die Profis bei 18 Turnieren Punkte für dieses
"Wettrennen der Meister" sammeln. Als Pflichttermine gelten die vier Grand
Slam-Turniere und die neun Turniere der Masters Series (siehe Masters Series).
Dazu kommen fünf von jedem Spieler individuell ausgewählte Veranstaltungen.
Die letzten Punkte können die Spieler beim Masters Cup im Dezember verdienen,
allerdings nur die besten acht Spieler der Saison. Bei diesen Spielern werden
19 Turniere gewertet. Wer im Anschluss an den Masters Cup die meisten Champions
Race-Punkte hat,
ist ATP-Weltmeister.
Chop
Frühere Bezeichnung eines Schlages mit Rückwärtsdrall, bei dem der Schläger aus
Zeitnot nur kurz ausgeholt werden kann und steil vorwärts-abwärts beschleunigt
wird - in der Regel als Rückhand-Slice Variation.
Cilly-Aussem-Spiele
Der Deutsche Tennis Bund fasste in seiner Mitgliederversammlung am 6. 2.1965
in Bad Dürkheim den Beschluss, den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der
Juniorinnen zum Andenken an Cilly Aussem, der Siegerin der Damen-Einzelmeisterschaft
1931 in Wimbledon, den Namen "Große Cilly-Aussem-Spiele" zu geben.
Bis dahin wurden die Mannschaftsmeisterschaften der Juniorinnen zusammen
mit denen der Junioren unter dem Namen Große Henner-Henkel-Spiele durchgeführt.
Cilly Aussem, die mit dem Grafen Murari dalla Corta Bra verheiratet war,
starb 1964. Sie wurde 1909 in Köln geboren und spielte bei Rot-Weiß Köln.
Später pflegte sie außerdem eine enge Verbindung mit Rot-Weiß Berlin. 1925
wurde sie Deutsche Jugendmeisterin, 1927, 1930 und 1931 gewann sie die Internationalen
Meisterschaften von Deutschland in Hamburg, 1934 die nationale Meisterschaft
der Deutschen. 1931 gewann Cilly Aussem das Damen-Einzel in Wimbledon, 1931
und 1932 nahm sie den 2. Platz der Weltrangliste ein, 1928 den 7. und 1934
den 9. Platz.
Clubs
In Deutschland gibt es 10.305 (Stand Juli 1998) Vereine oder Abteilungen
von Sportvereinen, in denen Tennis gespielt wird. Mit 2.312 Vereinen führt
der Bayerische Tennis-Verband die Rangliste an, gefolgt von Niedersachsen
mit 1.255 Vereinen und Württemberg mit 1.065 Vereinen.
Siehe dazu auch: Tennis(-club)links
Coach
Betreuer und Trainer eines Spielers/einer Mannschaft. Da der Trainer im
Tennis weitgehende Betreuungsaufgaben übernimmt und daher eine enge Bindung
zum Spieler aufbaut, wird er deshalb häufig als Coach bezeichnet.
Siehe dazu auch: Foto LTV
61 Coach
Code of Conduct
Ein Katalog von umfassenden Benimmregeln, den die International Tennis Federation,
die ATP Tour und die WTA Tour für das Verhalten auf und außerhalb des Platzes
erstellt hat. Bei Zuwiderhandlung erhalten die Spieler(innen) je nach Schwere
des Fehlverhaltens eine Strafe (Geldstrafe, Spielverbot, ...). Der DTB hat
ein eigenes Regelwerk dafür - die Disziplinarordnung.
Crosscourt
Diagonal von links nach rechts oder rechts nach links über das Spielfeld
geschlagener Ball. Im modernen Tennis haben kurz-cross gespielte Bälle große
Bedeutung, da sie kurz hinter dem Netz aufspringen und den Gegner seitlich
weit aus dem Feld treiben.
|
| --D-- |
top |
|
Davis Cup
Der Davispokal-Wettbewerb, der als jährliche Team-Weltmeisterschaft mit
je vier Einzeln und einem Doppel an drei aufeinanderfolgenden Tagen in
mehreren Runden ausgetragen wird, geht auf eine Idee des Amerikaners Dwight
F. Davis zurück, der auch den Pokal stiftete. Erstmals wurde er 1900 zwischen
den USA und Großbritannien ausgetragen. 1904 traten mit Belgien, Frankreich
und Österreich die ersten kontinentalen Teilnehmer hinzu. Inzwischen ist
die Zahl der teilnehmenden Nationen laufend gestiegen. Der Pokal wird
als ewiger Wanderpokal gespielt. Die Einzel werden über Kreuz gespielt.
Für das Doppel können andere Spieler eingesetzt werden.
Defensivspieler
Ein Spieler, der versucht, von der Grundlinie aus, den Ball im Spiel im
Spiel zu halten. Er vermeidet das Risiko, punktet nicht selbst und wartet
auf die Fehler des Gegners.
Siehe dazu auch: Foto eines
Defensivspielers
Deuce
Bedeutungsgleich mit Einstand.
Punktgleichstand in einem Spiel bei 40:40 oder späterem erneuten Ausgleich.
Danach "Vorteil".
Deutscher Tennis Bund (DTB)
Dachverband der 18 Landesverbände in Deutschland
(Badischer Tennisverband, Bayerischer Tennis-Verband, Tennis-Verband Berlin-Brandenburg,
Hamburger Tennis-Verband, Hessischer Tennis-Verband, Tennisverband Mecklenburg-Vorpommern
, Tennisverband Mittelrhein, Tennis-Verband Niederrhein, Niedersächsischer
Tennisverband, Tennisverband Nordwest, Tennisverband Rheinland-Pfalz,
Saarländischer Tennisbund, Tennisverband Sachsen-Anhalt, Sächsischer Tennis
Verband, Tennisverband Schleswig-Holstein, Thüringer Tennis-Verband, Westfälischer
Tennis-Verband, Württembergischer Tennis Bund) mit insgesamt 2,1 Millionen
Mitgliedern in 10.305 Vereinen (Stand Juli 1998).
Der DTB wurde 1902 in Berlin mit 23 Clubs als Deutscher Lawn Tennis Bund
(DLTB) gegründet. Im Jahr 2000 ist er hinter dem Deutschen Fußball Bund
(DFB) und dem Deutschen Turner Bund der drittgrößte Sportfachverband.
Direktannahmen
sind Teilnehmer, die sich nach ihrer Spielstärke direkt für das Hauptfeld
qualifiziert haben, oder weil sie dort keine Aufnahme mehr finden können,
für die Qualifikation.
Doping
Unter Doping versteht man, die (verbotene) Anwendung von Medikamenten
im Sport mit dem Ziel, eine Leistungssteigerung zu erzielen. Die Definition
des Deutschen Sport Bundes reicht noch weiter: Doping ist der Versuch
einer unphysiologischen Steigerung der Leistungsfähigkeit des Sportlers
durch Anwendung (Einnahme, Injektion oder Verabreichung) einer Doping-Substanz
durch den Sportler oder einer Hilfsperson (z. B. Mannschaftsleiter, Trainer,
Betreuer, Arzt, Pfleger oder Masseur) vor einem Wettkampf oder während
eines Wettkampfes und für die anabolen Hormone auch im Training. Doping-Substanzen
im Sinne dieser Richtlinien sind insbesondere Phenyläthylaminderivate
(Weckamine, Ephedrine, Adrenalinderivate), Narkotika, Analeptika (Kampfer
und Strychninderivate) und anabole Hormone. Sportspezifisch können weitere
Substanzen, z. B. Alkohol, Sedativa, Psychopharmaka, unter den Doping-Substanzen
aufgeführt werden. Neben der Verfälschung von Wettkampfergebnissen durch
Doping hat vor allem die Gesundheitsgefährdung, die hingeht bis zu akuten
Todesfällen, zum Dopingverbot geführt. Die Anti-Doping-Bestimmungen der
ITF gelten sowohl im DTB als auch in den Landesverbänden. Zur Doping-Bekämpfung
kann der DTB im Rahmen von Wettkämpfen (Wettkampfkontrollen) und auch
außerhalb (Trainingskontrollen) Doping-Kontrollen für einzelne Spieler
(nach zufälliger Auswahl) oder für alle Spieler anordnen, die nach strengen
Regeln vertraulich durchzuführen sind.
Doppel
Mannschaftsspiel mit 2 x 2 Spielern (Damen- Herren- oder Gemischtes (Mixed)
Doppel). Gespielt wird auf dem Doppelfeld, das rechts und links um jeweils
1,37 Metern verbreitert ist.
Doppelfehler
Erster und sowohl zweiter Aufschlag landen nicht korrekt im Aufschlagfeld.
Der Returnspieler bekommt den Punkt.
Drive
Als harter Treibschlag von der Grundlinie geschlagen, um den Gegner in
Bedrängnis zu bringen bzw. ihn zu einem Fehler zu zwingen. In der Praxis
eher als Vorhandschlag mit mehr oder weniger Vorwärtsdrall insbesondere
bei zu kurz geratenen Bällen.
|
| --E-- |
top |
|
Einladungsturnier
Eine Veranstaltung, an der nur eingeladene Spieler teilnehmen dürfen,
auch Schaukampf oder Exhibition genannt. Im Gegensatz zu offiziellen Turnieren
werden bei Einladungsturnieren keine Wertungspunkte vergeben.
Equipment
Alle Gegenstände, die bei einem Match oder Turnier in die Tennistasche
gehören (Bei der Auflistung wird angenommen, dass der Spieler unter seinem
Trainingsanzug bereits die Tenniskleidung trägt): Sonnenbrille, Trinkflasche/Getränke,
Sonnencreme, Pflaster, Müsliriegel/Snacks, Haarshampoo, Seife/Duschgel,
Ersatz-Shorts/Rock, Handtuch, Mütze/Kopfbedeckung, Schweißband, Ersatz-Polohemd,
zweites Paar Schuhe, Racket und Ersatzracket, Bälle, Griffbänder, Vibrationsdämpfer,
Ersatzsaiten.
Kauftipp: Tenniszentrum Wehberg
Ernährung
Durch körperliche/sportliche Bewegung erhöht sich der Bedarf des Körpers
an Energie, Kalorien, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Um Höchstleistung
zu bringen, müssen vor dem Tennis die "Energielager" gut gefüllt sein,
und nach dem Tennis wieder aufgefüllt werden. Für den speziellen Bedarf
gibt es sportgerechte Ernährung, die auch gut schmeckt. Um vor einem Wettspiel
in Schwung zu kommen, sollten sich Tennisspieler Zeit für ein abwechslungsreiches
Frühstück gönnen mit Obst, Gemüse, Körnerbrötchen, Vollkornbrot, Müsli,
Joghurt und einem gekochten Ei. Für einen "süßen Gaumen" darf es ruhig
auch Marmelade oder Honig sein. Die Energiespeicher des Körpers müssen
mit Mineralstoffen und Kohlenhydraten ausreichend aufgefüllt werden. Unmittelbar
vor dem Wettkampf sollte der Sportler keine Nahrung mehr zu sich nehmen.
European Tennis Association (ETA)
Zusammenschluss der europäischen Länder mit Sitz in Basel. Präsident ist
Horst Klosterkemper. Die ETA hat zum Ziel, die speziellen europäischen
Interessen der Spieler und Turnierveranstalter zu stärken.
|
| --F-- |
top |
|
Fed Cup
Bei diesem Nationen-Wettbewerb für Damenmannschaften werden an zwei aufeinanderfolgenden
Tagen vier Einzel und ein Doppel ausgetragen. Der Fed-Cup (bis 1997 Federation
Cup genannt) wurde 1962 anlässlich des 50jährigen Jubiläums der ITF als
Pendant zum Davis Cup beschlossen. 1963 wurde er erstmals ausgetragen.
Ab 2000 wird der Fed Cup erstmals in drei Weltgruppen zu je vier Nationen
ausgetragen. Dabei tritt jeder gegen jeden an. Die Gruppensieger bestreiten
die Endrunde bei Titelverteidiger USA.
Flugball
Auch Volley genannter Vor- oder Rückhandschlag idealerweise 2 Meter vom Netz
entfernt, ohne dass der Ball vorher aufspringt. Als Halbflugball tickt der Ball
vorher kurz auf, wird dann aber sofort im Aufspringen ca. auf
T-Linienhöhe geschlagen (schwieriger). Direkter Punktgewinn sollte hier das
Ziel sein.
Freilos
Haben bei einem Turnier eine ungerade Zahl von Spielern gemeldet, werden
bei der Auslosung sogenannte "Rasten" (engl.: "bye") vergeben. Dies bedeutet,
dass ein oder mehrere Spieler Freilose erhalten und ohne gewonnenes Match
die nächste Runde erreichen. Bei zahlreichen Turnieren treten die Topgesetzten
erst in Runde zwei an, weshalb die Veranstalter das Teilnehmerfeld dementsprechend
verkleinern.
French Open
Offene Französische Meisterschaften (franz.: Internationaux de France),
eines der vier Grand Slam Turniere. Die French Open sind ein Sandplatzturnier
und werden in der letzten Mai und der ersten Juni-Woche in Paris ausgetragen.
Von 1891 bis 1927 wurden sie im Racing Club Paris ausgetragen, bevor sie
ins Stade Roland Garros umgesiedelt wurden.
Fußfehler
engl. Footfault
Der Füße dürfen während der Aufschlagbewegung und vor dem Treffen des
Balles die Grundlinie nicht berühren oder überschreiten. Der Schiedsrichter
hebt beim unerlaubten Übertritt des Aufschlägers den Arm hoch, die Handfläche
zeigt zum Schiedsrichter, die Finger sind ausgestreckt und geschlossen.
|
| --G-- |
top |
|
Golden Slam
Siege bei den vier Grand Slam-Turnieren in Melbourne, Paris, Wimbledon,
New York und bei den Olympischen Spielen innerhalb eines Kalenderjahres.
Dies schaffte bisher nur das deutsche "Tennisaushängeschild" Steffi Graf
im Jahr 1988.
Gottfried-von-Cramm-Spiele
Die bisherigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften des Nachwuchses wurden
ab 1977 zum Andenken an Gottfried Freiherr von Cramm, dem erfolgreichsten
deutschen Tennisspieler und besten Repräsentanten des deutschen Tennissports
in der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, in "Große Gottfried-von
Cramm-Spiele" umbenannt. Seit 1989 werden sie nicht mehr ausgetragen.
Grand Slam
Siege bei den vier Grand Slam Turnieren innerhalb eines Kalenderjahres.
Den Grand Slam gewannen 1938 Donald Budge, 1962 und 1969 Rod Laver, Maureen
Connolly 1953, 1970 Margaret Court und 1988 Steffi Graf.
Grand Slam-Turniere
Die vier bedeutendsten Turnier der Welt: Australian Open in Melbourne,
French Open in Paris, Wimbledon in London, US Open in Flushing Meadows/New
York.
Griffband
Vollständige Ummantelung des Schlägergriffs, um Blasenbildung an den Händen
zu vermeiden. Viele Spieler unterschätzen die Bedeutung der Griffbänder,
die auf die Griffschale gewickelt werden. Es wird unterschieden in Basisgriffbänder
(direkt auf dem Griff) und Übergriffbänder (Overgrips). Einfache Basisbänder
gegen Schockabsorption müssen mit Überbändern für den guten Griff gespielt
werden. Die meisten Basisbänder spielen sich komfortabel, saugen den Handschweiß
auf und benötigen keine Overgrips.
Griffe
Haltung der Hand am Griffende des Schlägers. Für die unterschiedlichen
Schläge gibt es unterschiedliche Griffe, alle mit englischen Bezeichnungen:
· 1. Continental: Schwacher Griff von oben auf das Griffende. Daumen und
Zeigefinger bilden ein leicht nach links verschobenes V. Griff für Aufschlag,
Slice und Volley, meist von Serve-and-Volley-Spielern bevorzugt. Die Grundschläge
sind etwas wackelig.
· 2. Semi-Western: Normaler Vorhandgriff. Die Hand ist hinter dem Griff.
Das leicht angelegte Handgelenk bringt die Schlagfläche hinter den Ball.
Alle Vorhandschläge sind möglich, ohne den Griff zu verändern.
· 3. Extreme-Western: Topspingriff. Die Fingerspitzen liegen obenauf,
der Arm ist oft angewinkelt. Der Schläger kann mit einer Peitschenbewegung
steil über den Ball gezogen werden.
· 4. Semi-Eastern: Normaler Rückhandgriff. Die Faust zeigt Richtung Netz.
Der Semi-Eastern ist für gerade Schläge und die leicht überrissene Rückhand
geeignet.
· 5. Extreme-Eastern: Wenig angewandter Rückhandgriff (selten bei der
Vorhand). Die Fingerknöchel zeigen nach vorn. Bei dieser Griffhaltung muss
der Spieler zum Ausholen weit in die Knie gehen.
Griffstärke
Größenangabe des Schlägergriffs in Inch. In Deutschland haben sich Bezeichnungen
von 1 bis 7 eingespielt:
| Inches |
Griffstärke |
Umfang in mm |
| 4 1/8 |
1 |
105 |
| 4 1/4 |
2 |
108 |
| 4 3/8 |
3 |
111 |
| 4 1/2 |
4 |
114 |
| 4 5/8 |
5 |
118 |
| 4 3/4 |
6 |
121 |
| 4 7/8 |
7 |
124 |
Grundlinienspiel
Aus dem hinteren Teil des Spielfeldes geschlagene Bälle. Der Spieler ist
auf oder hinter der Grundlinie postiert.
Grundschläge
Meist wird hierunter nur die Vor- und Rückhand von der Grundlinie verstanden,
allerdings gehören auch die Flugbälle, der Schmetterball sowie der
Aufschlag dazu, im Gegensatz zu den sog. Spezialschlägen allerdings mit
nur wenig Drall zu verstehen.
Gymnastik
Vor jedem Training und jedem Match sollte man die Muskulatur mit Dehnübungen
umfassend aufwärmen. Dabei sind für den Tennisspieler folgende Muskelpartien
besonders wichtig:
· 1. Hintere Oberschenkelmuskulatur: Legen Sie die Füße im Wechsel aufs
Netz und ziehen Sie die Zehen mehrfach zum Körper hin.
· 2. Unterarmmuskulatur: Nehmen Sie Ihren Schlagarm vor den Körper und
drücken das Ellenbogengelenk durch. Ziehen Sie nun die Hand zum Körper.
· 3. Ellbogenstrecker: Nehmen Sie den Schläger mit einer Hand hinter den
Körper und ziehen Sie mit der anderen Hand den Racketkopf nach unten.
· 4. Vordere Oberschenkelmuskulatur: Gehen Sie in die Hocke und setzen
abwechselnd ein Bein nach hinten. Dehnen Sie so die Vorderseite des Oberschenkels.
· 5. Obere Wadenmuskulatur: Stützen Sie sich am Netzpfosten ab und drücken
Sie die Füße im Wechsel vom Boden ab, bis es in den Waden leicht ziept.
· 6. Schultermuskulatur: Drücken Sie mit Hilfe des zweiten Armes den Schlagarm
an den Körper.
Bei den einzelnen Übungen beide Körperhälften bzw. Arme oder Beine dehnen.
Siehe dazu auch: weitere Stretching Tipps
|
| --H-- |
top |
Halbfinale
Vorschlussrunde oder Semifinale eines Turniers, die Runde der letzten Vier.
Die Sieger der beiden Halbfinals erreichen das Finale. Manchmal wird unter
den Verlierern der beiden Halbfinals der 3. Platz ausgespielt.
Halbvolley
Unmittelbar nach dem Absprung geschlagener Ball. Meist als Notschlag auf
dem Weg zum Netz gespielt, wenn einem der Ball des Gegners vor die Füße
springt und kein echter Volley mehr möglich ist. Im modernen Tennis werden
Halbvolleys auch von der Grundlinie gespielt, wenn die Zeit zum Ausholen
nicht mehr reicht. Dadurch wird das Spiel schnell gemacht.
Heimspiel
Mannschaftsspiel auf der eigenen Anlage. In unseren Klassen im Sommer ohne Rückspiel ca. 3
Begegnungen z.B. auf Kreis- oder Bezirksebene. Die Heimmannschaft hat für
ordnungsgemäße Plätze und zumindest Mineralwasser zu sorgen. Beim LTV
1861 in der Regel mit Buffet und Grillfleisch als echtes Erlebnis.
|
| --I-- |
top |
International Management
Group (IMG)
Eine der größten Management-Agenturen weltweit für Sport, Show und Politik.
Gründer und Chef von Mark McCormack. Neben der Vermarktung von Spielern
organisiert IMG auch Tennisturniere.
International Tennis Federation (ITF)
Tennis-Weltverband, Zusammenschluss von 196 nationalen Tennisverbänden.
Aktueller Präsident: Francesco Ricci Bitti. Die Dachorganisation der nationalen
Tennisverbände wurde 1913 in Paris als International Lawn Tennis Federation
(ILTF) gegründet, seit 1977 wird auf "Lawn" im Namen verzichtet. Die ITF
organisiert den Davis Cup, den Fed Cup und zusammen mit den Veranstaltern
von Melbourne, Paris, Wimbledon und New York die vier Grand Slam-Turniere.
Außerdem ist die ITF für das Olympische Tennisturnier und eine weltweite
Turnierserie für den Nachwuchs (Futures) verantwortlich.
International Series
Herrenturniere auf der ATP Tour unterhalb der zehn Masters-Turniere. Preisgeld
bis eine Million Dollar.
Intervalltraining
Systematische Belastung des Körpers von ein bis zwei Minuten Dauer mit dazwischen
liegenden Pausen von annähernd gleicher Länge. Systematisches Intervalltraining
führt zu einer Verbesserung der Ausdauer und der Schnellkraft, speziell
im Tennis als Sport der kurzen Wettkampfzeiten zur Steigerung physischer
und psychischer Eigenschaften.
|
| --J-- |
top |
Jetlag
Probleme bei der Anpassung des Körpers an die Zeitumstellung nach längeren
Flugreisen (Schlaf- und Wachphasen). Der mögliche Jetlag wird von den Tourspielern
bei ihrem Turnierplan berücksichtigt.
Jeu de Paume
Ballspiel mit der flachen Hand, das seit dem 13. Jahrhundert in Frankreich
gespielt wurde und als Vorläufer des heutigen Tennis gilt.
|
| --K-- |
top |
|
Kanonenaufschlag
So wird ein Aufschlag bezeichnet, der mit vollere Wucht ohne Schnitt gespielt
wird. Es ist meist der 1. Aufschlag.
Kick
Fälschlicherweise in der Tennisumgangssprache als v.a. zweiter Aufschlag mit Topspin
verwendeter Begriff. In Trainerprüfungen gäbe es hier Punktabzüge, wir
sind ja nicht beim Fußball. Jedenfalls springt dieser wohl gemeinte sichere
Aufschlag auch dank seiner steileren Flugkurve hoch ab und ist damit z.B.
nach rechts außen auf die rechtshändige Rückhand gespielt für viele
unangenehm zu returnieren.
Kleinfeldtennis
Zwei Spieler bzw. 2 Zweiermannschaften spielen auf einem ca. 12 x 8 Meter
großen, durch ein Netz oder eine Schnur von ca. 90 cm Höhe geteilten Feld.
Als Spielfeld bietet sich die Fläche eines halben Tenniscourts an. Gespielt
wird mit Kurzschlägern (Methodik-Schläger) oder Kinderrackets und weichen
Softbällen (keine Schaumstoffbälle, da anderes Flugverhalten!). Der Aufschlag
wird von der hinteren Begrenzungslinie ins Spiel gebracht, ein Ball darf
einmal aufspringen. Kleinfeldtennis ist eine kindgerechte Form des Tennisspiels
für Kinder bis 9/10 Jahre und die methodisch beste Möglichkeit, Anfängern
aller Altersklassen die Grundlagen des Tennisspielens beizubringen. Es
ist sehr gut im Breitensport anwendbar.
Vorteile:
· Es können viel mehr Kinder pro Tennisplatz sinnvoll beschäftigt werden
(bis zu vier Kleinfelder auf einem Platz möglich.) · Platzgröße, Netzhöhe
und Ballverhalten entsprechen den Möglichkeiten von Kindern bzw. Anfängern.
· Erfolgserlebnisse stellen sich schneller ein.
· Die technische Entwicklung wird automatisch positiv beeinflusst.
· Die Einbeziehung von Motorik fördert ein vielseitiges Bewegungsrepertoire
und beugt einseitigen Belastungen vor.
Koordination
Es ist das Zusammenwirken von zentralem Nervensystem und Muskulatur während
eines Bewegungsablaufs. Im Tennis sind vor allem koordinative Fähigkeiten
wie Reaktion, Gleichgewichtsgefühl, Antizipation oder Steuerung der Bewegungen
gefordert. Bezug nehmend auf die Gesamtmotorik wird auch oft von
"Gewandtheit" gesprochen, im Zusammenhand mit der Feinmotorik
(z.B. einer Hand) oft von "Geschicklichkeit". Während
allgemeine Koordination eher das Ergebnis einer vielfältigen
Bewegungsschulung auch für Alltagssituationen darstellt, kennzeichnet die
spezielle Koordination eine sportartspezifische Technikausbildung.
Siehe dazu auch: Übungstipps Koordination
|
| --L-- |
top |
Längssaiten
Es sind die langen Saiten in der Bespannung, die senkrecht zum Schlägergriff
verlaufen.
Lawn Tennis
Engl. Bezeichnung für Rasentennis
Außerhalb von England diente das "Lawn" nur dazu, sich vom mittelalterlichen
"Tennis" abzugrenzen. Als sich der Sport Ende des 19. Jahrhunderts etablierte,
verschwand die Bezeichnung Lawn.
Linien
Das Spielfeld wird mit Linien markiert, Sie sind mindestens 5 cm breit.
Die Linien, die das Spielfeld an den Enden und an den Seiten begrenzen,
werden "Grundlinien" bzw. "Seitenlinien (Einzel)" genannt. Parallel zu den
Seitenlinien verlaufen im Abstand von 1,37 m die Seitenlinien für das Doppel.
In einem Abstand von 6,40 m werden parallel zum Netz auf beiden Seiten Linien
gezogen, die "Aufschlaglinien" genannt werden. Die Fläche beidseitig des
Netzes zwischen diesem und den Aufschlaglinien wird zwischen den beiden
Seitenlinien durch eine Linie, "Aufschlagmittellinie" genannt, in zwei Hälften
geteilt. Die Aufschlagmittellinie verläuft parallel zu den Seitenlinien.
Sie muss 5 cm breit sein. Die Grundlinien werden in gedachter Verlängerung
der Aufschlagmittellinie durch eine 10 cm und 5 cm breite Linie, "Mittelzeichen"
genannt, in zwei Hälften geteilt. Das Mittelzeichen wird innerhalb des Spielfeldes
angebracht, im rechten Winkel zur Grundlinie und mit dieser verbunden. Alle
anderen Linien dürfen nicht schmäler als 2,5 cm sein und nicht breiter als
5 cm sein, mit Ausnahme der Grundlinie, die nicht breiter als 10 cm sein
darf. Alle Linien müssen von gleicher Farbe sein.
Linienrichter
Linienrichter werden bei größeren Turnieren zur Unterstützung des Stuhlschiedsrichters
(an der Seitenlinie, der Mittellinie, der Grundlinie und der Aufschlaglinie)
eingesetzt. Sie müssen blitzschnell erkennen, ob ein Ball im Feld oder im
Aus ist. Der Linienrichter an der Aufschlaglinie hat eine doppelte Aufgabe,
da er beide Linien im Wechsel kontrollieren muss.
Linkshänder
Linkshänder haben die gleiche Schlagtechnik wie Rechtshänder, haben aber
psychologisch häufig im Vorteil, da sie aus Sicht ihrer Gegner spiegelbildlich
Tennis spielen. Rechtshänder, die es gewohnt sind, nur gegen Rechtshänder
zu spielen, haben Probleme sich auf einen Linkshänder umzustellen, weil
sie ihre Technik komplett umstellen müssen. wissenschaftlich gesehen steuert
die rechte Hirnhälfte (die linke bei Rechtshändern) die Bewegungen des Linkshänders.
Die rechte Hirnhälfte ist für räumliches Denken, Phantasie und Kreativität
verantwortlich, was sich im Tennis meist als Vorteil erweist. Berühmte Linkshänder:
Martina Navratilova, Monica Seles, Rod Laver, Jimmy Connors, John McEnroe
Lob
engl. lob
Hoch und weit über den Gegner gespielter Ball. Das Racket wird beim Schlag
mit leicht geöffneter Schlagfläche nach oben geführt. Es werden der gerade
Lob ohne jeden Schnitt, der Lob mit Rückwärtsdrall (Slice) sowie der
empfehlenswerte Topspin-Lob unterschieden. Erstgenannte Schlagvarianten
sind ausschließlich Defensivschläge, die v.a. in Notsituationen aus der
Bedrängnis heraus angewandt werden. Der Lob mit Vorwärtsdrall ist ein Angriffsschlag
und wird wie ein normaler Topspinschlag, nur etwas stärker nach oben gerissen,
ausgeführt. Mit einem schneller fliegenden Topspin-Lob können direkte Punkte gewonnen werden.
Longbody
Longbodys sind Schläger, die länger als 68,5 cm sind. Als die Schläger noch
aus Holz gebaut waren, konnten sich Longbodys nicht durchsetzen, weil sie
zu schwer waren. Mitte der 80er Jahre brachten verschiedene Firmen extralange
Modelle auf den Markt. Im allgemeinen Sprachgebrauch setzte sich dann die
Bezeichnung Longbody durch. Die modernen Schläger sind bis zu 3,5 cm länger,
meistens jedoch nur 1 bis 1,5 cm.
Longline
Ein Schlag, der parallel zur Seitenlinie geschlagen wird. Ein Longline-Ball
eignet sich besonders als Passierschlag, wenn der Gegner bereits zum Netz
aufgerückt ist und dadurch eine Spielfeldseite nicht mehr komplett abdecken
kann.
Love
In der internationalen Zählweise die Bezeichnung für "Null". Love ist von
der englischen Redewendung "to do something for love": etwas umsonst tun
abgeleitet. Love ist nicht, wie manchmal behauptet aus dem französischen
"l´oeuf "(= Ei) entstanden - angeblich nach dem Ausdruck "duck´s egg" im
Cricket. Spätestens seit dem 17. Jahrhundert verwendete man den Ausdruck
"to play for love", um Spiele ohne Geldeinsätze zu bezeichnen. Beim Tennis
der Frühzeit wurde um viel Geld gespielt. "For Love" bedeutete, dass kein
gewinnbringender Punkt erzielt wurde.
Lucky Loser
ist ein Turnierteilnehmer, der nach Beginn der Qualifikation ohne sich qualifiziert
zu haben für einen ausgefallenen Teilnehmer ins Hauptfeld kommt. Teilnehmer,
die Anspruch auf einen Lucky-Loser-Platz erheben, müssen sich spätestens
eine 1/2 Stunde vor dem angesetzten Spielbeginn dieses Spieltages beim Oberschiedsrichter
persönlich in eine Anwesenheitsliste eintragen und innerhalb von 5 Minuten
nach Aufruf spielbereit sein.
|
| --M-- |
top |
Masters
Das Endturnier einer Turnierserie. Das Masters war bis 1989 eine feste Einrichtung
der ATP Tour der Herren, ehe das Masters der besten acht Spieler durch eine
Weltmeisterschaft abgelöst wurde. Seit heuer nennt sich das Jahresendturnier
nur noch Masters Cup. Bei den Damen heißt es seit 1984 Championships.
Masters Series
Turnierserie der ATP Tour mit neun Masters-Turnieren und dem abschließenden
Masters Cup. Bei den Masters wird ein Mindest-Preisgeld von 2,95 Millionen
Dollar ausgeschüttet. Es sind die früheren "Super 9-Turniere" in Indian
Wells, Miami (Key Biscayne), Mote Carlo, Rom, Hamburg German Open, Cincinnati,
Toronto (jährlicher Wechsel mit Montreal), Stuttgart (Halle) und Paris-Bercy.
Masters Cup
Abschlussturnier der Masters Series. Die Austragungsorte wechseln. Im Jahr
2000 ist es Lissabon, 2001 Sao Paulo.
Matchball
Der Punkt vor dem Sieg. Deshalb bezeichnet man den Matchball international
meist als "Matchpoint". Der "Satzball" bezeichnet analog den
Punkt vor dem Gewinn eines Satzes, der nicht den Gesamtsieg bedeutet.
Matchplanung
Vorbereitung auf ein Spiel. Abstimmung der eigenen Spieltaktik auf die Fähigkeiten
des Gegners. Grundsätzlich gilt: Die Fehler des Gegners werden gesucht,
in wichtigen Momenten ausgenutzt, ohne den eigenen Spielrhythmus zu stark
zu verändern.
Medenspiele
Die Medenspiele, die Herrenmeisterschaften der Verbände, sind von der Hamburger
Tennisgilde bereits vor dem ersten Weltkrieg zu Ehren des ersten Präsidenten
des Deutschen Lawn Tennis Bundes, Carl August von der Meden, gegründet worden.
Die Spiele wurden 1921 nach einer Unterbrechung von sieben Jahren und nach
einer weiteren Pause während der Jahre 1943 - 1947 im Jahre 1948 wieder
aufgenommen. Ursprünglich waren die Meden-Spiele eine Herrenmeisterschaft
der Vereine, da der alte Deutsche Lawn Tennis Bund ein Bund der Vereine
war. Ein Bezirksverband konnte nur daran teilnehmen, wenn sich aus seinem
Bezirk kein Verein zur Teilnahme gemeldet hatte. Das wurde 1927 zu einer
Meisterschaft der Bezirke geändert. Ab 1948 werden die Großen Meden-Spiele
als Herrenmeisterschaft der Verbände ausgetragen, da mit seiner Wiedergründung
der Deutsche Tennis Bund ein Bund der Verbände wurde. Seit 1990 wird nach
neuem Modus - zwei Einzel und ein Doppel - gespielt. Von der Meden organisierte
in Hamburg 1892 das erste große Meisterschaftsturnier, Vorläufer der German
Open. Noch heute heißt der Centre Court am Hamburger Rothenbaum Medenplatz.
Meldeschluss
Bis zu diesem vom Turnierleiter festgelegten Zeitpunkt müssen Profispieler
ihre Zusage bzw. Anmeldung zu einem Turnier abgeben. So braucht unsere
Sportwart die namentlichen Mannschaftsmeldebögen bis zum 15.Januar jeden
Jahres (WTV, Bez.5).
Mentales Training
Intensive, systematische gedankliche Vorstellung eines Bewegungsablaufes,
ohne den Bewegungsablauf praktisch durchzuführen. Durch mentales Training
kann ein Bewegungsablauf verbessert und beschleunigt werden. Das intensive
Hineinversetzen ruft neuro-psychologische Reaktionen hervor.
Mineralien
Wichtige Stoffe beim Aufbau von Gewebe und der Funktion des Stoffwechsels
und der Muskelkontraktion. Wichtige Mineralien sind Calcium, Eisen, Jod,
Kalium, Kochsalz, Kupfer, Magnesium, Phosphor.
Mixed
Gemischtes Doppel aus einer Dame und einem Herren pro Mannschaft. Es wird
nach den Doppelspielregeln gespielt. Diese Doppelkonkurrenz wird bei den
Profis nur noch bei Grand Slam-Turnieren und beim Hopeman Cup gespielt.
Seit 1989 gibt es auch keine Nationalen Meisterschaften mehr.
Siehe dazu auch: Foto eines Mixed Paares
Mode
Die Tennismode hat sich im Laufe der Jahre stark verändert und der Freizeitbekleidung
angenähert. Spielten die Damen vor der Jahrhundertwende noch in langen weißen
Kleidern, Hüten und zum Teil in hochhackigen Schuhen, wurden die Röcke bis
heute immer kürzer. Auch die Männer tragen heute kurze Hosen. Als letzte
Reglementierung durch die Verbände fiel vor zwei Jahren die Vorschrift,
ganz in Weiß zu spielen. Lediglich beim Turnier in Wimbledon existiert noch
eine solche Kleiderordnung.
Mondball
Ein sehr hoher defensiver Ball, mit dem das Tempo aus dem Spiel genommen
wird. Ein mit starkem Topspin gespielter Mondball an die gegnerische Grundlinie
ist schwer zurückzuspielen und kann manchmal als Angriffsvorbereitung dienen.
Musketiere, Die vier
Als die vier Musketiere nach den Romanhelden Aramis, Artos, Portos und D´Artagnan
bezeichnet wurden die berühmten französischen Tennissportler Henri Cochet
geb. 14.12.1901 in Lyon), Toto Brugnon (geb. 11. Mai 1895 in Paris), Rene´
Lacoste und Jean Borotra (geb.13.08.1898 in Biarritz). Sie gewannen sechsmal
den Davis Cup.
|
| --N-- |
top |
Nachrücker
sind Teilnehmer, die in der Qualifikation oder im Hauptfeld ausfallende
Teilnehmer ersetzen.
Netz
Die beiden Spielhälften werden durch ein Netz getrennt. Bevor beim Jeu de
Paume das Netz eingeführt wurde, wurden Seile oder Leinen verwendet, an
den Bänder herunter hingen. Das moderne Netz besteht aus einem Kunststoffgeflecht,
von einem Spannseil im Netzband gehalten. Rechts und links des Spielfeldes
wird das Netz in einem Netzpfosten eingehängt. In der Mitte des Netzes beträgt
die Höhe des Netzes 91,4 cm, an den Seitenpfosten 1,06 Meter. In der Mitte
wird das Netz mit einem Netzhalter am Boden befestigt. Das Netz muss den
Zwischenraum zwischen den beiden Netzpfosten vollständig ausfüllen. Die
Maschen des Netzes müssen so eng sein, dass ein Ball nicht hindurch kann.
Netzroller
Ball, der die Netzkante berührt und mit dadurch abweichender Flugbahn ins
gegnerische Feld springt.
New Balls
Bei großen Turnieren gibt es in einem Match nach sieben Spielen (zzgl. Einspielzeit)
und danach jeweils nach neun Spielen neue Bälle, da der Balldruck nachgelassen
hat, bzw. der Filz verschmutzt oder abgenutzt ist.
Niemandsland
So wird die zwischen Grundlinie und Aufschlaglinie gelegene Spielfläche
genannt. Hier halten sich gute Spieler aus taktischen Gründen nur selten
auf, da sie mit langen Bälle ansonsten leicht ausspielbar sind.
No Add
Versuch des Tennisweltverbandes ITF, bei Einstand auf die Vorteilsregel
zu verzichten (No advantage). Der Test in den Jahren 2000 und 2001 soll
zu einer Verkürzung der Spielzeit beitragen. In der Umsetzung bedeutet No
Add, dass bei Einstand (40:40) der nächste Punkt zum Spielgewinn entscheidet,
folglich nicht mehr zwei Punkte Vorsprung nötig sind. Als Ausgleich für
die mögliche zweite Chance darf der Returnspieler die Seite des Aufschlags
wählen.
Nominieren
Die Berufung von Spielern in offizielle Mannschaften (z.B. Davis Cup od.
Fed Cup) oder für Meisterschaften, zu denen die Länder, Verbände und nicht
die Sportler direkt eingeladen werden
|
| --O-- |
top |
Oberschiedsrichter
Berufungsinstanz bei Entscheidungen des Stuhlschiedsrichters in Regelfragen.
Die Entscheidung des Oberschiedsrichters ist endgültig. Der Oberschiedsrichter
kann jederzeit nach seinem Ermessen ein Wettspiel unterbrechen oder abbrechen,
wenn er es wegen Dunkelheit, Regen oder schlechten Platzzustandes für nötig
hält. Bei einer Unterbrechung muss er dafür sorgen, dass der Spielstand notiert
und eine Fortsetzung auf dem gleichen Court gewährleistet ist. Bei der ATP
Tour und der WTA Tour werden die Oberschiedsrichter Supervisor genannt.
Aufgaben des Oberschiedsrichters:
1. Vor Turnierbeginn:
· melden bei der Turnierleitung spätestens 1 Stunde vor Turnierbeginn
· Klären des Spielmodus (Gewinnsätze, Bälle, Ballwechsel, etc.)
· Platzbegehung, Kontrolle der festen Einrichtungen
· Einweisen von Schieds- und Hilfsrichtern
· Prüfen der Einzelaufstellungen und der Anwesenheit der Spieler bei Mannschaftswettkämpfen
2. Während des Turniers:
· Überwachung der laufenden Spiele
· Einsatz und Abberufung von Schieds- und Hilfsrichtern
· Entscheidungen - auch ohne Antrag eines Spielers, Mannschaftsführers oder
Schiedsrichters - betreffend die Einhaltung der Tennisregeln und der sonstigen
Bestimmungen sowie aller Streitigkeiten, die nicht der endgültigen Entscheidung
des Schiedsrichters oder anderer Instanzen unterliegen
· Falls erforderlich, Anordnen von Maßregeln nach dem Verhaltenskodex, Streichung
oder Ausschluss von Spielern
· Prüfen der Doppelaufstellungen bei Mannschaftswettkämpfen
Offene Fußstellung
Die Füße stehen parallel etwa in Schulterbreite auseinander und zeigen in
Richtung es Netzes. Für die Schlagbewegung in frontaler Stellung wird der
Oberkörper Spannung aufbauend aufgedreht. Im modernen Tennis hat sich bei der Vorhand die offene
Fußstellung durchgesetzt. Der Spieler kann auf schnell anfliegende Bälle
besser reagieren und sich leichter in die Grundstellung zurück bewegen.
Die Bogenspannung des Körpers in der offenen Fußstellung begünstigt die
Topspinbewegung. Bei Rückhandschlägen wird die offene Fußstellung meist
nur beim Block-Return oder bei Notschlägen unter Zeitdruck eingesetzt.
Siehe dazu auch: Foto
Olympische Spiele
Tennis gehörte bereits bei den ersten Spielen der Neuzeit 1896 in Athen
und dann bis 1924 zu den olympischen Sportarten. Nach 64jähriger Unterbrechung
und der Zulassung von Profisportlern wurde Tennis 1984 in Los Angeles als
Testwettbewerb und 1988 in Seoul wieder olympisch. Insgesamt gewannen bisher
vier deutsche Tennisspieler eine Goldmedaille:
· Friedrich Adolph Traun 1896 in Athen im Doppel mit John Boland (Irland);
· Steffi Graf 1988 in Seoul im Einzel;
· Boris Becker mit Michael Stich 1992 in Barcelona im Doppel.
Open Tennis
Begriff aus dem Jahr 1967 für Turniere, die für Amateure und Profis offen
waren. Das erste offene Tennisturnier fand im April 1968 im englischen Bournemouth
statt. Vorausgegangen war ein erbitterter Machtkampf über zehn Jahre zwischen
dem Britischen Tennisverband und dem Weltverband ITF. Die Briten forderten
für ihr Turnier in Wimbledon die Teilnahme der besten Spieler - nicht nur
der besten Amateure, wie es die ITF-Regeln vorschrieben. Im Dezember 1967
erklärte der Britische Verband einseitig den Start des Open Tennis. Es dauerte
bis 1974, ehe alle Turniere allen Spielern offen standen.
Orange Bowl
Bekanntestes Nachwuchsturnier für Tennisspieler unter 18 Jahren, das seit
1947 im Miami (USA) ausgetragen wird. Eine Orange Bowl, eine mit Orangen
gefüllte Glasschale, erhalten jeweils Mitte Dezember die Sieger(innen) der
Konkurrenzen in den vier Altersklassen "unter 12", "14", "16", "18" Jahren).
Die Sieger/innen dürfen sich inoffizielle Junioren-Weltmeister nennen.
|
| --P-- |
top |
|
Paddletennis
Amerikanische Version des Kleinfeldtennis in squash-ähnlichen Boxen. Das
amerikanische Paddle-Tennis wird in Käfigen mit Rückwänden aus Beton gespielt
- meist als Doppel. Die Käfige haben ungefähr die Größe eines Aufschlagfeldes.
Der Ball muss vor dem Aufspringen das Netz überqueren, darf aber auch mit
dem Paddle, einem kurzen Holz- oder Kunststoffschläger ohne Saiten wie
beim Squash direkt an die rückwärtige Wand geschlagen werden.
Passierball
Ein Ball, der am angreifenden Gegner vorbei gespielt wird, wird Passierball
genannt. Als Passierschläge eignen sich am besten Topspinschläge mit viel
Vorwärtsdrall. Sie senken sich direkt nach dem Überqueren des Netzes und
bereiten dem Netzspieler größere Probleme. Der Standardschlag aus der
Bedrängnis heraus ist der Longline-Passierball, da ein diagonal geschlagener
Ball vom Angreifer leichter abgefangen werden kann. Der wirkungsvollste
Passierball wird kurz-cross geschlagen, ist aber zugleich in der Ausführung
der technisch schwierigste.
Peitschenschlag
Bezeichnung für einen Topspinschlag mit sehr weiter Ausholschleife und
einem extrem schnellen Über-den-Ball-ziehen mit dem Schlägerkopf. Der
Peitschenschlag wird von den Spielern gerne als Gewinnschlag für einen
direkten Punkt aus dem Halbfeld eingesetzt.
Pelota
Sammelbegriff der traditionellen baskischen Ballspiele. Es wird mit Holzbrettern,
Handschuhen aus Weidengeflecht oder mit der bloßen Hand gegen eine Wand
gespielt. Die dem Tennis am ähnlichsten Pelota-Art ist das "Frontennis".
Es wurde bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona als Demonstrationswettbewerb
gezeigt. Auf einem 10 x 30 m großen Court wird mit einem Tennisschläger
ein 4,5 Zentimeter großer Kunststoffball gegen zwei Betonwände auf der
linken Seite und der Vorderseite geschlagen. Jeder Ballwechsel im Einzel
und Doppel führt zum Punktgewinn. Bei 30 Punkten ist das Match gewonnen.
Platzfehler
Unerreichbar abspringender Ball durch eine Unebenheit des Balles. Ein
Platzfehler kommt auf einem Rasen- oder Sandplatz häufiger vor, da sich
die Oberflächenstruktur der Grasnarbe oder der Asche bei starker Beanspruchung
ändert. Aber auch bei Teppichböden oder Hardcourts können durch Witterungseinflüsse
oder mangelhafte Verlegung Unebenheiten auftreten.
Platzieren
Der Ball wird genau an die gewünschte Stelle auf dem Spielfeld gespielt.
Platzpflege
Beseitigung von Unebenheiten und das Aufbringen von neuem Ziegelmehl.
Die Deckschicht wird abgehobelt, das neue Material aufgetragen, eingearbeitet
und gewalzt. Nach jedem Match muss das Spielfeld mit einem Spezialnetz,
das der Spieler hinter sich herzieht, abgezogen werden. Anschließend müssen
die Linien mit einem Besen gekehrt werden. Bei Trockenheit sollte der
Platz regelmäßig bewässert werden.
Poensgenspiele
Die Poensgen-Spiele (= die Damenmeisterschaften der Verbände) wurden erstmalig
1939 ausgetragen und sind zu Ehren des 1949 verstorbenen 1. Vorsitzenden
und Gründers des bekannten Rochus-Clubs in Düsseldorf, Dr. H. C. Poensgen,
gegründet worden. Seit 1990 werden zwei Einzel und Doppel gespielt.
Pokal
Preis für den Sieg (englisch: Cup) in unterschiedlichsten Ausführungen
und Materialien. Pokal-System wird auch der (K.o.-) Modus von Tennisturnieren
genannt, bei dem jeweils der Verlierer ausscheidet.
Powerriegel
kohlenhydratreicher Pausensnack, der nicht nur gut schmecken sollte, sondern
auch in ausgewogener Form Kohlenhydrate, Fette, Proteine und verschiedene
Vitamine enthalten soll.
Preisgeld
Seit Einführung der offenen Turniere im Jahre 1968 werden Prämien an alle
Teilnehmer gezahlt. Den Höchstbetrag erhält der Sieger. Seit 1968 stiegen
die Preisgelder bei großen Turnieren gewaltig an: Bei den Herren von ca.
100.000 auf 2 Millionen US-Dollar, bei den Damen von 50.000 auf 2 Millionen
US-Dollar.
|
| --Q-- |
top |
Qualifikation
Ausscheidungsturnier um die Teilnahme an einem großen Turnier. Die besten
vier oder acht Spieler des Vorturniers qualifizieren sich für die 1. Runde
der Veranstaltung. Auch für die Qualifikation gibt es Zulassungsbeschränkungen,
die sich nach der Größe des Teilnehmerfeldes und der Ranglistenposition
der Bewerber richten.
Quarzsand
Füllmaterial für Kunstrasen, auf dem Tennis gespielt wird. Der scharfkantige
Quarz kann leicht zu Verletzungen führen, Bälle und Schuhe werden stark
abgenutzt.
Quersaiten
Die Saiten der Schlägerbespannung, die quer zum Griff verlaufen. Sie werden
häufig mit ein bis zwei Kilogramm weniger bespannt.
|
| --R-- |
top |
|
Racket
Andere Bezeichnung für Tennisschläger. International sind verschiedene
Bezeichnungen gebräuchlich: Racquet, Raquette, Rakett, Rachetta.
Rangliste
Einstufung von Spielern und Spielerinnen nach Punkten, die bei Wertungsspielen
gewonnen werden. Es gibt unterschiedliche Ranglisten: Weltranglisten,
Nationale Ranglisten, Verbandsranglisten, Bezirksranglisten, Vereinsranglisten.
Ab 2. Bezirksklasse gibt es z.B. beim WTV /Bez. 5) Punkte bei
Mannschaftsspielen.
Ranglistenturnier
Wettbewerb, dessen Ergebnisse zur Erstellung einer Rangliste ausgewertet
werden.
Rasen
natürlicher Bodenbelag, der sehr viel Pflege verlangt. Rasentennis wird
hauptsächlich in England gespielt. Es werden nur noch drei Damen- und
fünf Herrenturniere auf Rasen ausgetragen.
Re-Break
Zweiter Aufschlagverlust in einem Match in Folge. Ein Spieler hat seinen
Aufschlag verloren (Break). Er nimmt dann direkt im Anschluss seinem Gegner
den Aufschlag wieder ab (Re-Break).
Regeln
Bestimmungen der International Tennis Federation (ITF), die alle Belange
zur Durchführung der Sportart Tennis regeln. Darüber hinaus haben die
Landesverbände eigene Wettspielbestimmungen, die die Regelungen für die
Wettspielrunde im jeweiligen Verband festlegen. Die Broschüren sind über
die Geschäftsstellen der Landesverbände (im BTV Tel. 089/15702-64/0-9,
Fax. 089/15702-665, e-mail: ) erhältlich.
Siehe dazu auch: Tennisregeln ITF
Return
Als "Return" wird der Rückschlag des Aufschlags bezeichnet. Er ist von
der technischen Ausführung oft kein perfekter Vorhand- oder Rückhandschlag,
da die Reaktionszeit des Rückschlägers sehr kurz ist. Die Ausholbewegung
gerät kürzer, teilweise wird der Ball gar nur geblockt. Bei Aufschlaggeschwindigkeiten
von 170 bis 220 Kilometern/h muss ein Spitzenspieler einen Block-Return
beherrschen.
Siehe dazu auch: Übungsvorschläge
Rollstuhltennis
Tennis im Rollstuhl nach nahezu identischen Regeln. Ausnahme: Der Ball
darf zweimal aufspringen. Rollstuhltennis ist eine offiziell anerkannte
Sportart mit Ranglisten, Turnieren und Weltmeisterschaften. Rollstuhltennis
gehört der International Tennis Federation an. Die Deutschen "Rollis"
sind im Deutschen Rollstuhl Tennis-Verband e.V. (DRT) organisiert.
Rothenbaum
Stadtteil in Hamburg
Hier ist die Verwaltungszentrale sowie das Tennisstadion des Deutschen
Tennis Bundes auf der Anlage des Clubs an der Alster. Am Rothenbaum finden
seit 1924 die Internationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland der
Herren (= German Open) statt.
Round Robin
Ein Spielsystem, bei dem in Gruppenspielen jeder gegen jeden antritt.
Round Robin wird im internationalen Turniertennis beim Masters Cup (ehemals
ATP-Weltmeisterschaft), dem World Team Cup (ATP-Mannschafts-WM) in Düsseldorf
und beim Hopman Cup (Mixed-WM) in Perth/Australien gespielt.
Rückhand
engl. backhand
Grundschlag, bei den der Handrücken in Spielrichtung zeigt. Sie kann einhändig
oder beidhändig gespielt werden, zudem ohne Schnitt (Drive), mit Unterschnitt
(Slice) oder mit Vorwärtsdrall (Topspin). Der Rückhandschlag hat sich
im Laufe der Jahre von einem hauptsächlich defensiven Schlag zu einem
universell einsetzbaren Schlag entwickelt. Als sich vor ca. 25 Jahren
die Technik der beidhändig geschlagenen Rückhand neben dem einhändigen
geraden Schlag (Drive) und dem Slice (Schlag mit Unterschnitt) durchsetzte,
wurde die Rückhand von der Grundlinie zu einem aggressiven Angriffsschlag.
Auch als beidhändiger Topspinspieler (Schlag mit Vorwärtsdrall) muss man
einen guten defensiven, einen offensiven Slice für einen Netzangriff sowie
einen sicheren Volley mit einer Hand spielen können, um über ein umfassendes
Schlagrepertoire verfügen zu können.
Siehe dazu auch: Rückhand Techniktipps
Siehe dazu auch: Rückhand Übungsvorschlag
Rückschlag
Der vom Gegner zurückgeschlagene Ball heißt Rückschlag. Der beim Aufschlag
zurückgeschlagene Ball heißt dagegen Return (i.w.S. natürlich auch
Rückschlag).
Rutschen
Auf Sandplätzen dient das Rutschen dazu, in einer bedrängten Situation
den Ball mit einer weitgehend ruhigen Körperhaltung zu schlagen. Der Spieler
(Rechtshänder) rutscht mit ziemlich offener Fußstellung in eine Schlagposition
(vgl. Ausfallschritt) , der rechte Fuß muss dabei immer vorne sein - auch
bei der Vorhand), linke Fußspitze zeigt in den Boden. Achtung: Die Fußspitze
des rechten Beines zeigt in Rutschrichtung, sonst besteht Verletzungsgefahr.
Auch auf anderen Böden bietet sich das Rutschen aufgrund der Verletzungsgefahr
nicht an. Durch Rutschen kann das Körpergewicht schnell verlagert werden
und der Spieler kann sofort wieder die günstigste Schlagposition einnehmen.
Der Spieler gerät nicht so rasch unter Druck und hat mehr Zeit, den nächsten
Schlag vorzubereiten.
|
| --S-- |
top |
|
Satz
Im Normalfall reichen zwei gewonnene Sätze aus, um eine Begegnung (Match) zu gewinnen, so dass also
höchstens drei Sätze gespielt werden. Hierbei reichten sechs gewonnene "Spiele" zum Satzgewinn, bei
6:6 Spielen entscheidet allerdings ein Tie-Break (dann 7:6). Ein Satz kann zwischen 20 und 90 Minuten
dauern.
Schläger
Der Schläger wiegt bei den Männern zwischen 382,7 und 396,9 Gramm,
bei den Frauen zwischen 368,5 und 382,7 Gramm und wird aus Graphit,
Glasfiber, Carbon oder einem ähnlichen Material hergestellt.
Er besteht aus einem ovalen Schlägerkopf, der mit Darm- oder Kunststoffsaiten bespannt ist.
Der Schlägerkopf misst höchstens 31,75 Zentimeter in der Breite und 39,37 Zentimeter in der Länge.
Die Gesamtlänge des Schlägers darf 81,28 Zentimeter nicht überschreiten.
Bekannte Marken sind Babolat, Wilson, Head, Dunlop, Prince usw.
Slice
Eine Drallart, bei der der Ball in der Luft rückwärts rotiert. Seine Flugkurve ist i.d.R. flacher,
als beim entgegengesetzten Topspin mit Vorwärtsdrall. Der Slice wird fast
ausschließlich mit der
(einhändigen!) Rückhand geschlagen und kann als Stopp, schnell-flacher Angriffsschlag oder als
langsamer Grundlinienschlag eingesetzt werden.
Schmetterball (Smash)
Als Antwort auf einen gegnerischen Lob in netznaher Position über dem Kopf geschlagener aggressiver
Ball, der i.d.R. einen direkten Punktgewinn erzeugen soll. Im Vergleich zum Aufschlag ergeben sich
Unterschiede, z.B. in der verkürzten Ausholbewegung vor dem Körper oder in Bedrängnis mit dem hinteren
(rechten) Bein abspringend.
Spielfeld
Das Spielfeld ist 23,77 Meter lang, im Einzel 8,23 Meter und im Doppel 10,97 Meter breit.
Die vier Aufschlagfelder sind 6,40 Meter lang und 4,115 Meter breit und werden von der
Mittelaufschlaglinie und der Aufschlaglinie begrenzt.
Ein Mittelzeichen auf der Grundlinie markiert den Raum, wo der Aufschlag ausgeführt wird.
Die weißen Linien sind Teil des Spielfeldes. Die beiden Spielhälften werden durch ein
straff gespanntes Netz getrennt, das oben mit einem weißen Band eingefasst ist und in der
Mitte 0,915 und außen 1,06 Meter hoch ist. Der Seitenauslauf muss mindestens 3,65 Meter betragen,
der Auslauf hinter den Grundlinien mindestens 6,40 Meter.
Sweetspot
Idealer Treffpunkt des Balles relativ mittig auf der Schlagfläche des
Schlägers, also das Gegenteil eines Rahmentreffers.
|
| --T-- |
top |
|
Tie-Break
Satzverkürzendes, entscheidendes Sonderspiel zum Satzende, wenn beide Parteien zuvor 6 Spiele
erreicht haben. In normalen Einer-Schritten (1, 2, 3...) gewinnt derjenige den Satz mit 7:6,
der zuerst 7 Punkte erreicht hat. Bei 6:6 (oder höheren Gleichständen) im Tie-Break
benötigt man 2 Punkte Vorsprung, also z.B. 8:6. Erster Aufschlag von rechts, dann Wechsel und stets
zwei Services abwechselnd von links beginnend.
Tennis...
Sämtliche Begriffe, die man eventuell auch mit "Tennis..." beginnen kann, habe ich ggf. unter dem
verkürzten Begriff erklärt, z.B. "Tennisschläger" siehe "Schläger".
|
| --U-- |
top |
|
Umlaufen
Wechsel der Schlagart (von Vorhand auf Rückhand oder Rückhand auf Vorhand) durch größeren
läuferischen Einsatz während eines (Grundlinien-)ballwechsels, so dass in der Regel um den
persönlich schwächeren Schlag herumgelaufen wird, um z.B. einen härteren Treibschlag einzusetzen.
Dieses ist besonders bei langsamen, kurzen Bällen auf der Rückhandseite beliebt, um mit der Vorhand
gegencross einen direkten Punktgewinn zu erzielen.
Unforced Error
Vermeidbarer Fehler, auf den der Gegner keinen Einfluss hatte. Unforced
Errors werden meist als leichte Fehler bezeichnet, obwohl sie eigentlich
das Gegenteil sind, da sie in einer unbedrängten Situation passieren.
Meist passieren sie aufgrund einer Konzentrationsschwäche, in der der
Spieler den Punkt für sich eigentlich schon als gewonnen abgehakt hat.
|
| --V-- |
top |
|
Verband Deutscher Tennislehrer (VDT)
Der Verband Deutscher Tennislehrer e.V. (VDT) wurde 1911 in Berlin gegründet.
Er hat sich zur Aufgabe gemacht, alle vom DTB und VDT lizenzierten hauptamtlichen Trainer zu vertreten und veranstaltet Lehrgänge,
Fortbildungen und Kongresse. Seit Januar 2000 können auch nebenberuflich
tätige Übungsleiter Mitglied im VDT werden. Vorausgesetzt, sie haben
eine gültige C-Trainerlizenz des DTB/DSB.
Vibrationsdämpfer
Schwingungsdämpfer, der das Zittern bei leichten Stößen hindern und bei
schweren Stößen dämpfen soll. Auch sollte das Singen der Saiten
unterbunden werden. Beinahe jeder Hersteller hat sein eigenes System
entwickelt. Jedoch müssen alle Dämpfer unterhalb der untersten Quersaite
angebracht werden. Mit der Entwicklung von Schlägerrahmen aus Graphit,
Carbon und Fiberglas werden die Vibrationsdämpfer immer beliebter, denn
die Rahmen aus diesen Materialien neigen dazu, beim Ballkontakt zu
klirren. Die Dämpfer fangen Saitenschwingungen von rund 650 Hertz ab, die
Rahmenschwingungen dagegen nicht.
Volley
Der Ball wird meist in Netznähe ohne vorherigen Aufsprung direkt wieder zurückgespielt. In taktisch
und physikalisch günstiger Position ca. 2,5 m vom Netz entfernt, soll dem "Flugball" möglichst ein
direkter Punktgewinn erzielt werden.
Siehe dazu auch z.B.: Volley VH Techniktipp
Siehe dazu auch z.B.: Volley RH Übungstipp
Vorhand
Zu ca. 99,9% mit einer Hand geschlagener Ball auf der rechten Seite des Rechtshänders
(linke des Linkshänders). Sie ist die zu vielleicht 70% stärkere Schlagart verglichen
mit der spiegelverkehrten Rückhand.
Siehe dazu ausführlich: Vorhand Techniktipp
Siehe dazu auch: Vorhand Übungsvorschlag
|
| --W-- |
top |
|
Weltrangliste
Die Spieler/innen werden aufgrund ihrer Spielergebnisse bei Turnieren
nach Punkten eingestuft. Die Weltrangliste der Herren wird von der
ATP-Tour erstellt, die für die Damen von der WTA-Tour. Jeden Montag
erscheinen aktualisierte Weltranglisten. Für die Weltrangliste der Herren
werden die Ergebnisse der Grand Slams, der Masters-Serie und der
International Series gewertet, bei den Damen ebenfalls die Grand Slams,
die Masters-Series und die Future-Turniere. Seit Januar 2000 hat die
ATP-Tour die Weltrangliste umgestellt. Sie nennt sich nun "Champions
Race. Die Punkte der achtzehn besten Turniere werden addiert, wobei für
die Spieler Grand Slam Turniere und Mastersturniere verpflichtend sind.
Die Rangliste beginnt am 1. Januar mit null Punkten und endet am 31. 12.
eines Jahres. Bei den Damen werden ebenfalls 18 Turniere gewertet. Hier
werden allerdings die Anzahl der Punkte durch die Anzahl der gespielten
Turniere dividiert. Bei den Damen bleiben die Punkte 52 Wochen stehen und
bei Siegen gibt es "Quality Points" (Bonuspunkte).
Wildcard
Der Spieler erhält über den Turnierveranstalter eine Spielerlaubnis für
eine Qualifikation zum Turnier oder direkt für das Turnier ohne Teilnahme
an der Qualifikation.
Für jedes Turnier hat der Veranstalter eine gewisse Anzahl an Wildcards,
die er an Spieler seiner Wahl vergibt. Mit Wildcards können auch gute
Spieler nach Ablauf des Meldeschlusses noch kurzfristig für das Turnier
verpflichtet werden.
Wimbledon
Die berühmteste Rasentennisanlage der Welt, Austragungsort der „Internationalen englischen
Tennismeisterschaften", des ältesten und renommiertesten Tennisturniers der Welt.
Die All England Championships zählen neben den Australian Open, den French Open und den
US Open zu den so genannten Grand-Slam-Turnieren, den vier bedeutendsten Tennisturnieren der Welt.
Winner
Ein hart und unerreichbar geschlagener Ball, der zu einem direkten Punktgewinn führt.
|
| --X, Y, Z-- |
top |
|
Yips
Mit "Yips" wird das Zittern im Handgelenk während einer
Stress-Situation bezeichnet. Das Handgelenk zittert häufig beim Volley,
wenn der Spieler bei kritischem Spielstand und damit unter psychischem
Druck ans Netz aufgerückt ist.
Zuspielen
Ist hauptsächlich bei Tennislehrern, im Nichtwettkampf oder beim Einschlagen relevant. Absicht ist
hierbei kein Punktgewinn, sondern möglichst langes, fehlerloses Schlagen. Gütekriterien: Präzision,
Drallarmut und ggf. wenig Härte.
|

2004 by www.Tennispage.de
|