...Grußworte zum Rollstuhl-Tennis des LTV 61

Dieter Dzewas Robert Hampe Kellermann & Müller Klaus Müschenborn
(Bürgermeister) (Präsident WTV) (Rolli-Tennis Bundestrainer) (1. Vorsitzender LTV 61)

Dieter Dzewas

Dieter Dzewas

Am 7. August 2008 erreichte uns das Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Lüdenscheid zum Rollstuhl-Tennis Projekt des LTV 61.

Grußwort der Stadt Lüdenscheid

Seit einem Jahr gibt es im Lüdenscheider Turnverein 1861 eine Rollstuhltennis-Gruppe. Hervorgegangen ist sie aus einem Breitensport-Team für Menschen mit Behinderungen, in dem Rollstuhltennis zunächst als ein „Highlight“ ein bis zwei mal im Jahr gespielt wurde. Diese Sportart erfreute sich jedoch großer Beliebtheit, sodass sich schnell Spielinteressierte für eine eigene Gruppe fanden. Kein Wunder, denn schließlich gehört Rollstuhltennis zu den beliebtesten Sportarten für Behinderte. So werden nicht nur auf Bundesebene Deutsche Meisterschaften ausgespielt. 1992 wurde Rollstuhltennis auch erstmals ins Programm der Paralympischen Spiele aufgenommen.

Die Rollstuhltennisspieler müssen über gut ausgeprägte motorische und strategische Fähigkeiten verfügen. Das müssen die Spieler ohne Behinderungen grundsätzlich auch. Menschen mit Behinderungen haben bei der Ausübung ihres Sports aber schwierigere Startvoraussetzungen, denn sie müssen die Arme sowohl für den Tennisschläger als auch für die Fortbewegung im Rollstuhl einsetzen. Insofern ist ihre Leistung aus meiner Sicht besonders hoch einzuschätzen.

Sport hat von jeher einen verbindenden Charakter. Und wenn ein Verein behinderten und nichtbehinderten Menschen ein sportliches Zuhause gibt, dann ist dies eine gute Voraussetzung dafür, dass eine Symbiose zwischen allen Sportlern im Verein entstehen kann. Es ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass die behinderten Tennissportler im Speziellen aber auch der Behindertensport im Allgemeinen eine größere Akzeptanz in der breiten Bevölkerung finden. Berührungsängste werden abgebaut und es wird noch deutlicher, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur selbstverständlich zur Gesellschaft gehören, sondern dass sie über einen großen Leistungswillen und eine große Leistungsfähigkeit verfügen.

In diesem Sinne gilt mein Dank den Verantwortlichen beim LTV 1861, die dieses für Lüdenscheid neue Behindertensportangebot unterstützen und so ehrenamtlich einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen mit Handicaps in das freizeitliche, sportliche und vereinsbezogene Leben unserer Stadt gleichberechtigt einbezogen werden. Im Besonderen geht dieser Dank an den Rollstuhltennistrainer Marc Brenzel und Sandra Jakubeit, die die Breitensportgruppe für Menschen mit Behinderungen betreuen. Ich wünsche den Rollstuhltennisspielern weiterhin viel sportlichen Erfolg und viele aktive Tennisspieler.

Lüdenscheid, im August 2008

Dieter Dzewas
Bürgermeister

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Robert Hampe

Robert Hampe

Am 11. Juli 2008 erreichte uns das Grußwort des Präsidenten des Westfälischen Tennis-Verbandes zum Rollstuhl-Tennis Projekt des LTV 61.

Grußwort Homepage Lüdenscheid, Rollstuhlgruppe

Mit der Initiative, eine Rollstuhlgruppe einzurichten, zeigt der Lüdenscheider TV von 1861, dass er mit der Zeit geht. Gerade in letzter Zeit hat man immer öfter von Initiativen für Rollstuhltennisspieler und –spielerinnnen gehört und gelesen, da sich einerseits immer mehr „Rollis“ finden, die sich für unsere Sportart interessieren, auf der anderen Seite aber auch mehr und mehr Vereine finden, die diese Gruppe gerne als belebendes Element in ihren Verein integrieren möchten.
Hierzu gehören natürlich auch die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing, sowohl im Außen- als auch im Innenverhältnis. Umso erfreulicher, dass der LTV von 1861 dieser sicherlich noch wachsenden Gruppe und den sonstigen Interessierten auch eine entsprechende Plattform im Internet bietet und auch hier beweist, ständig am Puls der Zeit zu sein.
Der WTV ist erfreut, dass der LTV von 1861 einen weiteren Baustein in der erfolgreichen Vereinsgeschichte hinzufügt und somit demonstriert, dass er sich nicht auf der erfolgreichen Arbeit der Vergangenheit ausruhen möchte.
Der WTV hat sich ebenfalls zum Ziel gesetzt, aktiver für seine aktuellen Mitglieder zu operieren. Wir möchten die Kontakte mit unserer lebenswichtigen Basis verstärken und auch Initiativen wie o.a. stärker unterstützen.
Der WTV ist stolz auf aktive Vereine wie den Lüdenscheider TV von 1861. Er ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass auch in der heutigen, schnelllebigen Zeit eine Traditionssportart wie Tennis sich nicht zu verstecken braucht. Ganz im Gegenteil, wenn wir alle unsere Kräfte bündeln, Vereine, Kreise, Bezirke und der Verband sehe ich optimistisch in die Zukunft.

Der neuen Rollstuhlgruppe und der zugehörigen Homepage wünsche ich einen guten Start und allen Beteiligten viel Spaß und die erhoffte Resonanz.
Robert Hampe
Robert Hampe
Präsident des Westfälischen Tennis-Verbandes e.V.

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Christoph Müller& Christoph Kellermann

Christoph Müller & Christoph Kellermann

Die beiden Rollstuhl-Tennis Bundestrainer reichten am 18.07.08 ihr gemeinsames Grußwort zum Rollstuhl-Tennis Projekt des LTV 61 ein.

'Rollstuhl-Tennis ist Faszination!'

‚Rollstuhl-Tennis ist Faszination’ - frei nach diesem Motto ziehen wir in diesen Tagen wie Prediger durch die Lande - fest entschlossen, Trainerkollegen und Tennisvereine dafür zu sensibilisieren, Rollstuhlfahrer auf sportlicher Ebene voll in unsere Gesellschaft zu integrieren. ‚Wir’, das sind der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband und seine Bundestrainer. Warum sollte jemand, der auf den Rollstuhl angewiesen ist, nicht wie jeder Fußgänger auch, dem kleinen gelben Freund aus Filz nachjagen dürfen? Es gibt keinen Grund, dem ‚Rolli’ diesen Spaß vorzuenthalten – aber es gibt jede Menge Gründe, jedem Rollstuhlfahrer diesen Spaß zu ermöglichen. Trainer, die unserem Beispiel folgen, sorgen für vollständige Integration, schenken Lebensqualität, leisten soziales Engagement und bekommen als schönsten Lohn eine unglaubliche Dankbarkeit zurück. Als Trainer im Behindertensport wirst du selber durch die Arbeit mit den Rollis für Dinge sensibilisiert, die in unserer heutigen Gesellschaft allzu schnell in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass sich die Coaches in den Vereinen unserer Philosophie annehmen und das soziale Engagement verstärkt mit in die tägliche Arbeit aufnehmen. Das alles muss mit viel Herz und Leidenschaft geschehen, so, wie es augenscheinlich in Lüdenscheid der Fall ist. Die Rollis brauchen engagierte Leute wie den Kollegen Brenzel, der sich dieser Sache vorbehaltlos annimmt und sich selbstlos einsetzt. Marc Brenzel, der 2007 die Trainerfortbildung des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes auf der Tennis-RANCH in Waltrop-Elmenhorst erfolgreich absolvierte, gebührt deshalb unser Respekt. Er redet nicht, sondern handelt. Nur so ist es zu erklären, dass die Rolligruppe des Lüdenscheider TV `61 stetig anwächst – aller Anfang ist schwer. Umso wichtiger ist die Unterstützung von ‚oben’, sprich: den Bezirken, Landesverbänden und dem DTB. Es einfach „nur klasse zu finden, dass sich jemand Mühe gibt, mit den Rollis zu arbeiten“, reicht natürlich nicht aus. Rollitennis muss fester Bestandteil der sportlichen Planung im Verband werden, mit eigenen Ansprechpartnern und mit einem eigenen Etat. Rollitennis muss aus vollster Überzeugung und ohne ‚Wenn und Aber’ seine Berechtigung im Tennissport und der Jahresplanung der Landesverbände finden. Die fleißigen Coaches und Funktionäre an der Basis brauchen jede Unterstützung, um den Rollstuhl-Tennissport Stück für Stück weiter voran zu bringen und auf diese Weise populär zu machen. In den Niederlanden ist Rollstuhl-Tennis fest im Verbandswerk verankert. Dort macht es weder in der Gesellschaft noch im Sport einen Unterschied, ob man Rollstuhlnutzer oder Fußgänger ist. Das Motto dort: ‚Rollstuhl-Tennis ist Tennis’. Das soll auch bei uns schon bald flächendeckend so sein. Wir arbeiten daran, hochrangige Funktionäre und Sponsoren davon zu überzeugen. Projekte wie die des LTV `61 helfen uns, dieses Ziel schneller zu erreichen. Nicht nur aus diesem Grunde wünschen wir dem Kollegen Brenzel weiterhin viel Erfolg, viel Spaß bei der Arbeit und dieser Website jede Menge Besucher.

Es grüßen Christoph Kellermann und Christoph Müller,
Bundestrainer im Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband e.V.

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Klaus Müschenborn

Klaus Müschenborn

Am 16. Juli 2008 erreichte uns das Grußwort unseres 1. Vorsitzenden des Lüdenscheider Turnvereins zum Rollstuhl-Tennis Projekt des LTV 61.

Wieder ein weiteres „Aushängeschild“ für unseren Verein !

Mit der von Marc Brenzel ins Leben gerufenen Rollstuhl-Tennisgruppe zeigt der LTV von 1861 wieder einmal mehr seine soziale Kompetenz und soziales Engagement in unserer Stadt. Die Teilhabe an unserem Motto „Lebensfreude, Tradition und Verbundenheit“ soll allen Menschen, die Lust auf Sport haben, ermöglicht werden. Der LTV von 1861 macht den Weg frei für alle Mitbürger. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit zur Integration von Menschen mit Behinderung als den Sport. Sport fördert das Verständnis für den anderen. Man lernt Menschen kennen, kann Freundschaften aufbauen und erfährt bei den sportlichen Aktivitäten, zu welchen körperlichen Leistungen man doch noch fähig ist.

Ich wünsche Marc Brenzel und seiner Rollstuhl-Tennisgruppe ein gutes Gelingen und dass möglichst viele an den Rollstuhl gebundene Mitmenschen das Angebot unseres Vereins annehmen.

Klaus Müschenborn
1. Vorsitzender des Lüdenscheider Turnvereins von 1861 e.V.

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Grußworte zum Rollstuhl-Tennis im LTV 61, 2008 by www.rollstuhltennis.net