Mit dem Ball auf der Besaitung balancierend sämtliche Linien des Tennisfeldes ablaufen ("Eierlaufen"), wobei das Netz als Linie zählt. Variation: Blick stets Richtung Netz, so dass die Linien entweder vorwärts, rückwärts oder per Sidestep abgelaufen werden müssen.
Die Aufwärmenden laufen um eine Tennisfeldhälfte. Der Anleitende steht in der Spielfeldmitte ("T-Linie") und wirft einen Tennisball einem außen Laufenden zu. Dieser fängt und wirft sofort wieder zurück. Danach bekommt ein anderer den Ball zugeworfen, usw.! Lässt jemand den Ball fallen, wird sofort die Richtung gewechselt.
Mindestens zwei oder mehr Aufwärmende stehen frei in einer Tennisfeldhälfte mit Schläger. Nun wird ein Tennisball eingeworfen. Nach je einmaligem Aufsprung muss der Ball so in den freien Raum langsam ca. zwei Meter hoch geschlagen werden, so dass ein anderer diesen durch Laufen weiter (hoch-)spielen kann. Wer rumsteht oder unsauber / unfair zuspielt, scheidet aus. Variation: Als Verschärfung Volleys spielen.
Aufstellung hinter der Grundlinie parallel an der hinteren Begrenzung (z.B. Zaun). Die Teilnehmer dribbeln den Tennisball basketballähnlich mit einer Hand und laufen vorwärts. Auf ein Klatschen laufen sie sofort rückwärts, weiteres Klatschen vorwärts usw. (= akustisches Signal)! Variation: Bei Frauennamen vorwärtslaufen, Männernamen rückwärtslaufen (=kognitiv-verbales Signal). Oder: Rechter Arm des Leiters angehoben bedeutet "vorwärtslaufen", linker Arm "rückwärtslaufen" (=visuelles Signal). Wettkampf: Wer erreicht die Begrenzung zuerst (Netz oder hinterer Zaun)?
Die Aufzuwärmenden laufen langsam und gleichmäßig in einer Reihe um das Tennisfeld, indem sie hockeyartig je einen rollenden Tennisball mit dem Schläger führen. Nun überholt der letzte außen und übernimmt an der Spitze das Tempo.
Die sinnloseste und demotivierendste Aufwärmmethode: 10 Runden um den Platz laufen!
Erhöhung der funktionellen Möglichkeiten des Organismus durch hier aktives allgemeines und z.T. spezielles Aufwärmen; Verletzungsprophylaxe, Erreichung der Optimaltemperatur, damit physiologische Reaktionen in einem günstigeren Wirkungsgrad ablaufen; Vorbereitung des kardiopulmonalen Systems auf sportliche Leistung; Umverteilung von den Blutspeichern (z.B. Darm) in die gefäßweitstellende Arbeitsmuskulatur; Minderung der Widerstände in Muskulatur und Bändern; Erhöhung der Belastbarkeit der Gelenke; psychische Vorbereitung auf die Sportart, usw.!