Je ein Aufschläger von links/rechts mit je zwei Bällen an der
vorderen T-Linie - 2x langsam diagonal aufschlagen, die Geschwindigkeit
steigernd.
Je ein Aufschläger von links/rechts mit je zwei Bällen an der
vorderen T-Linie im Halbkniestand - langsam diagonal aufschlagen aus
niedriger Position ohne Beineinsatz, aber mit mehr Körperstreckung.
Je ein Aufschläger von links/rechts mit je zwei Bällen an der
Grundlinie, wobei unter den beiden Fersen je ein Ball liegt, so dass
sich die Zehenspitzen Gleichgewicht bewahrend nicht bewegen
können.
Je ein Aufschläger von links/rechts mit je zwei Bällen an der
Grundlinie; diagonal stehen zwei Partner ca. zwei Meter hinter dem Netz
und fangen die Aufschläge ohne vorherige Bodenberührung. Nach jeweils
12 Bällen Partnerwechsel.
Je ein Aufschläger von links/rechts mit je zwei Bällen an der
Grundlinie - bei Fehler auf die andere Platzhälfte rennen und von dort
(bis zum nächsten Fehler) aufschlagen. Vorsicht: Gegenüberstehende
Aufschläger nicht "abschießen";-)
Taktische Komponente ("Rot-Gelb-Grün" Ausspielen): Normale
Einzelspieleröffnungssituation, wobei der Aufschläger dem Returnierer
kurz vor dem Service eine Farbe zuruft bezüglich anschließender
Ausspieltaktik (besser noch verschiedene Ballfarben): rot=Netzangriff,
gelb=individuell, grün=defensiv. Farben auch anders zu belegen (z.B.
rot=nur cross, gelb=nur Slice etc.).
Separat den Ballwurf üben, so dass der dann fallende Ball ein 10 cm
vor der Linie und leicht schräg-rechts liegendes DIN A4 Blatt trifft.
Separat die Schlagbewegung üben, indem ein Ballwurf in das
entsprechende Aufschlagfeld erfolgen soll. Es soll aus dem Ellbogen mit
Körperstreckung und vorheriger Ballberührung des Nackens geworfen
werden, den Ellbogen höchstmöglich angehoben.
Bei der ebenfalls bekannten Ballabwurfübung verbinden sich die o.g.
Übungen 7. und 8., so dass der hochgeworfene Ball mit einem zweiten
Ball abgetroffen werden soll. Ich halte von der Aufgabe allerdings
wenig, da man leicht vom unkalkulierbar abprallenden Ball im Gesicht
getroffen werden kann.
Eine Ballpyramide im Aufschlagfeld treffen, pro Treffer ein
Freigetränk spendieren.
Aufschlagen bei extremer Irritation durch den Returnierer.
Aufschläge nur aus dem Handgelenk bei bereits gestrecktem Schlagarm
ausführen, eventl. von der T-Linie aus, da durch die geringe
Kraftübertragung die erforderliche Schlaglänge nicht erreicht werden
könnte.
Simulierte Aufschläge mit selbstgebastelter Ballangel, so dass u.a.
der ideale Treffpunkt verdeutlicht werden kann.
Variationen einbauen: verschiedene Griffhaltungen, Tennisschläger und
Bälle einbinden.
Ein Aufschläger serviert fünf sichere, zweite Aufschläge hintereinander. Der Returnierer fängt und sammelt diese Bälle. Er zählt, wie viele Aufschläge regelgerecht im Aufschlagfeld waren. Danach serviert der bisherige Returnierer fünf Aufschläge hintereinander. Die Aufschläge müssen selbstverständlich entwicklungs- und leistungsgemäß von oben bzw. mit angemessener Technik gespielt werden.
Punkt ausspielen mit mehr als vier Trainierenden: Nur der Aufschläger kann Punkte sammeln (s. alte Volleyballzählregel). Nach dem Punkt (Ballwechsel) laufen Aufschläger und Returnierer auf die andere Spielfeldseite, tauschen also die Positionen. In der Zeit spielen die Wartenden einen Punkt aus. Wer aus der Gruppe hat zuerst 7 Punkte (als Aufschläger) gesammelt und läuferisch-konditionell durchgehalten ?
Zwei in etwa gleich starke Spieler wettstreiten um den fehlerloseren Aufschläger: 1 Spieler schlägt sicher auf, der Spieler gegenüber auf der Returnposition fängt diesen Ball und schlägt per Aufschlag wieder zurück. Wer bei diesem Hin und Her zuerst 5 Aufschlagfehler (nur je 1 Versuch) gemacht hat, hat verloren (nur Aufschläge von oben mit einer gewissen "Mindesttechnik" zählen:-)
Diese Übung schult und verdeutlicht die Sicherheit des (2.) Aufschages. Ein Übender schlägt solange auf, bis ihm 2 Fehler hintereinander passieren ("Doppelfehler"). Zur Strafe läuft er 1x um den Platz. Bei der Variante mit einen zusätzlichen Returnierer wird die Platzhälfte gewechselt.